366 Tage, 8.784 Stunden, 527.040 Minuten (weil dieses Jahr ein Schaltjahr war) scheinen im Voraus eine sehr lange Zeitspanne zu sein. In Wirklichkeit ist es im Nachhinein ein Klacks; ein kurzer Hauch, angereichert mit sinnigen Erinnerungen. Und auch gab es in diesem für mich so wichtigen Jahr viele Momente an denen ich mich eine lange Zeit erinnern werde. Natürlich stand die Musik, und daraus resultierend mein Album, an erster Stelle. Alles drehte sich irgendwie 2008 um „Alaska“. Und heute erzähl ich euch ein wenig über diese Erinnerungen:
Eigentlich fing die Geschichte des neuen Albums schon im Dezember 2007 an. Ich rüstete damals mein Studio auf Midi-Technologie um; und schrieb schon da interessante erste Dinge. Und auch da plante ich schon mein erstes SL-Konzert, das letzten Endes am 13.01.2008 auf der alten Schanzer Alm stattfand. Es war ein Unplugged-Konzert, und kam scheinbar sehr gut an. Aus Dankbarkeit für die immense Unterstützung für das Konzert, und aus Freundschaft zu Marc Junge, dem damaligen Chef der Rockfactory Frankfurt, wollte ich einen Song für seinen Club schreiben. Daraus entstanden mehrere Ideen, die letzten Endes zu dem Lied „Sound Of The Factory“ führten (das heute „Take This Star“ heißt). Beflügelt von meinem ersten Konzert seit 7 Jahren, dem Songwriting des Lieds, wollte ich weitermachen. Eigentlich plante ich schon seit längerem ein Album, das die Schwächen der Projekte „Decisions“ und „Borderline“ ausmerzte, aber energisch genug war, um was großes zu bewegen. Endlich wollte ich frei nach draußen gehen, eine neue Möglichkeit finden, meine Musik unter den Leuten zu bringen.
Und was hatte ich alles für Ideen. Ich schrieb Songs (nach „Sound Of The Factory“ schrieb ich „Miramar“ und „Penetration“), und überlegte permanent nach einem konzeptuellen Halt. Die ersten Ideen für das Album waren die Titel: „Tabu“, „Tribal“, „Secret Garden“ und all so was, was in Wirklichkeit einen versteckten erotischen Hintergedanken haben sollte. Dementsprechend war auch die erste Coveridee von Claudia Hutter: eine nackte Frau in rotem Licht gehüllt, rekelnd und lasziv. Und wow, was für ein Cover…
Und doch änderte sich meine Meinung über das Album wieder. Ich wollte etwas hintergründiges, etwas gefühlvolles.
Während einer sehr deprimierten Phase schrieb ich „When Does It Get Better?“, „Awareness“, und zum Ausgleich der Trauer „Superstar“.
Die grosse Veränderung kam jedoch mit Patrick Gawlik, einem genialen Texter aus Frankfurt, und ein mir sehr lieb gewordener Freund. Sein Angebot, die Songlyrics für das kommende Album zu schreiben, veränderte schlagartig den Charakter der Arbeit. Zusammen mit ihm entwickelte ich das Konzept namens: Alaska. Mit Patrick schrieb ich dann die Songs „Alaska“, „Lonely Isle“, „Northern Lights“ und „Friends For Life“ (mal ganz zu schweigen von dem eher lustigen Song „Miststück“, das ich für ihn persönlich geschrieben hab … ha ha, nicht wegen dem Titel).
Durch ein eher durchwachsenen Gedanken, nämlich mein damaliges Album „Somnium Part I – Casus“ wieder in kompletter Besetzung live aufzuführen, kam der für mich so wichtige Kontakt zur sympathischen Sängerin Bianca Arnold wieder zustande. Ich fragte sie ob sie nicht ein/zwei Sachen für mein Album einsingen will, und letztlich wird sie nun bei 6 Songs zu hören sein; eine wirklich geniale Unterstützung.
Nun ist das Jahr um, ein neues beginnt. Wohin wird es uns führen? Mich auf jeden Fall an das Ufer von Alaska – dann, wenn ich mein Ziel erreicht habe. Mir fehlt nur noch ein Song (den ich evtl. mit Beteiligung der ehemaligen Musiker von Revelation, Thorsten und Mike, einspielen will), und dann geht’s nur noch ans Abmischen. Alles klingt sehr danach, dass Alaska Mitte des Jahres fertig sein wird. Dann wird es die CD erstmal in kleiner Auflage geben (ca. 50 Stk.), und dann geht es um Promotion bei Plattenfirmen und Labels. Das wird mich sicher beschäftigen.
Und Livekonzerte im SL sind auch wieder geplant. Vielleicht gelingt mir auch da mal ein Supergau?!
Und danach? Ich habe keine Ahnung. Lassen wir uns erstmal mit voller Konzentration treiben.
Nicht alles war in diesem Jahr super. Viel Kummer, Sorgen und Ängste vermischten sich in der Euphorie und Freude des dennoch für mich sehr guten Jahres 2008. Nun geht’s halt weiter … ein Leben im Fluss.
Ich wünsch Euch allen einen guten Rutsch und ein schönes neues Jahr!!!
Euer Jörg.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Dienstag, 16. Dezember 2008
Ein weiteres Mal mit Bianca Arnold im Studio
Heute war es wieder so weit. Nach einigen Wochen Abstinenz trafen sich Bianca und ich wieder im Studio.
Es war das wohl letzte Mal für die Alaska-Session, und irgendwie lastete das auf mir. Im Allgemeinen war ich heute nicht besonders gut drauf; gesundheitlich angeschlagen, und viel zu übermüdet. Dennoch hatten wir wieder einige sehr schöne, gemeinsame Stunden miteinander, die auch musikalisch sehr erfolgreich ausgingen. Wir nahmen das Duett für "Awareness" auf, das auch schon ohne Mischen wundervoll mit ihrer Stimme klang. Danach
gab es ein paar kurze Takes für den Refrain zu "Friends For Life" und "Northern Lights".
In den ersten 60 Minuten lief wieder einmal eine Kamera nebenbei; nach den Aufnahmen gab es eine kurze Fotosession (leider nicht sonderlich gelungen).
Das die Aufnahmephase mit Bianca nun zuende ist stimmt mich irgendwie traurig. Es war ein unglaublich schönes Gefühl mit ihr im Studio, und menschlich stehen wir uns meiner Ansicht nach sehr nahe. Die bestehenden Mixes zeigen eines ganz deutlich: Biancas Stimme harmoniert wunderbar mit der meinen, und all die Songs klingen viel fülliger als zuvor.
Irgendwie bin ich mir sicher das es nicht das letzte Mal war, dass ich mit Bianca im Studio aufgenommen habe.
Danke, Bianca.
Gruß,
Jörg.
Es war das wohl letzte Mal für die Alaska-Session, und irgendwie lastete das auf mir. Im Allgemeinen war ich heute nicht besonders gut drauf; gesundheitlich angeschlagen, und viel zu übermüdet. Dennoch hatten wir wieder einige sehr schöne, gemeinsame Stunden miteinander, die auch musikalisch sehr erfolgreich ausgingen. Wir nahmen das Duett für "Awareness" auf, das auch schon ohne Mischen wundervoll mit ihrer Stimme klang. Danach
gab es ein paar kurze Takes für den Refrain zu "Friends For Life" und "Northern Lights".In den ersten 60 Minuten lief wieder einmal eine Kamera nebenbei; nach den Aufnahmen gab es eine kurze Fotosession (leider nicht sonderlich gelungen).
Das die Aufnahmephase mit Bianca nun zuende ist stimmt mich irgendwie traurig. Es war ein unglaublich schönes Gefühl mit ihr im Studio, und menschlich stehen wir uns meiner Ansicht nach sehr nahe. Die bestehenden Mixes zeigen eines ganz deutlich: Biancas Stimme harmoniert wunderbar mit der meinen, und all die Songs klingen viel fülliger als zuvor.
Irgendwie bin ich mir sicher das es nicht das letzte Mal war, dass ich mit Bianca im Studio aufgenommen habe.
Danke, Bianca.
Gruß,
Jörg.
Montag, 8. Dezember 2008
Oh du Fröhliche...
Im Radio hört man inzwischen unentwegt Weihnachtsklassiker wie "Last Christmas", etc. Nur irgendwie will sich die Vorfreude, die besinnliche Atmosphäre von Weihnachten diesmal nicht so recht in mir breit machen. Vielleicht hab ich einfach nur den Kopf viel zu voll dafür.
Ihr habt es gesehen und gelesen, die neue Ruprik "Movies" auf meiner Homepage konzentriert sich nun auf die Filmchen die rund um missbach gedreht werden. Verstreut auf allen Seiten gibt es eh schon einiges anzuschauen; auf "Movies" geht es eigentlich um die Filmkunst an sich.
Geplant ist ein toller Film in Zusammenarbeit mit Emilio.
Sowas haben wir schon weit über 15 Jahre lang geplant (die Filme hiesen: "Die Lügenmumie" (1991), "Die Lügenmumie Teil 2" (1992), "Spanish Eyes" (2001), "Kick It With Hearts" (2007)). Mit all den fertigen Drehbüchern und Ideen wollten wir gemeinsam als Regiseur arbeiten - aber nie wurde was daraus. Vielleicht ändert sich das im Jahr 2009?! Abwarten... (das Album Alaska hat nach wie vor vorrang !!!)
Noch bin ich nicht im Urlaub - diese Woche wird noch in verschiedenen studiotechnischen Bereichen gearbeitet. Morgen kommt, so hoffe ich es doch, Bianca Arnold nochmal für weitere Aufnahmen ins Studio.
Ab nächster Woche wird aber alles heruntergefahren ... sicher wird mir das dann auch mal gut tun. Wahrscheinlich fahre ich sogar mit meiner Familie kurzentschlossen ein paar Tage weg (in die Berge oder nach Dresden).
Ich wünsch Euch was,
J.
Ihr habt es gesehen und gelesen, die neue Ruprik "Movies" auf meiner Homepage konzentriert sich nun auf die Filmchen die rund um missbach gedreht werden. Verstreut auf allen Seiten gibt es eh schon einiges anzuschauen; auf "Movies" geht es eigentlich um die Filmkunst an sich.
Geplant ist ein toller Film in Zusammenarbeit mit Emilio.
Sowas haben wir schon weit über 15 Jahre lang geplant (die Filme hiesen: "Die Lügenmumie" (1991), "Die Lügenmumie Teil 2" (1992), "Spanish Eyes" (2001), "Kick It With Hearts" (2007)). Mit all den fertigen Drehbüchern und Ideen wollten wir gemeinsam als Regiseur arbeiten - aber nie wurde was daraus. Vielleicht ändert sich das im Jahr 2009?! Abwarten... (das Album Alaska hat nach wie vor vorrang !!!)
Noch bin ich nicht im Urlaub - diese Woche wird noch in verschiedenen studiotechnischen Bereichen gearbeitet. Morgen kommt, so hoffe ich es doch, Bianca Arnold nochmal für weitere Aufnahmen ins Studio.
Ab nächster Woche wird aber alles heruntergefahren ... sicher wird mir das dann auch mal gut tun. Wahrscheinlich fahre ich sogar mit meiner Familie kurzentschlossen ein paar Tage weg (in die Berge oder nach Dresden).
Ich wünsch Euch was,
J.
Dienstag, 2. Dezember 2008
Ein Ende in Sicht
Nachdem das geplante 2te Treffen mit Bianca Arnold um ein Woche verschoben wurde, hab ich die bereits (fast) fertigen Songs mal kompiliert. Und dabei ist mir etwas aufgefallen, das mich freudig und irgendwie traurig zurücklässt. Inzwischen habe ich 9 Songs für das Album Alaska, und inzwischen schon mehr als 40 Minuten Spielzeit. Ich stehe also kurz vor dem Ende. Und genau das ist es auch, was mich ein bisschen traurig macht. Ich hab jetzt genau 1 Jahr lang an der CD gearbeitet, und nun soll schon bald alles fertig sein; ist das Kind erwachsen und will seine eigenen Wege gehen. Für den Rahmen meiner geplanten Veröffentlichung mitte 2009 ist das jedoch sehr gut - ich bin voll im Zeitplan. Die bisherigen Songs lauten:
- Alaska
- Penetration
- When Does It Get Better?
- Northern Lights
- Take This Star
- Superstar
- Awareness
- Friends For Life
- Lonely Isle ...Reprise
Würde ich eine Schallplatte aufnehmen, müsste ich jetzt dann mit dem Songschreiben aufhören - viel mehr würde da nicht draufpassen. Geplant sind jedoch noch das Intro "Lonely Isle", und ein Song namends "Time For A Wonder". Evtl. wird es dann noch einen Song geben, dann muss ich aber einsehen, das irgendwann Schluss sein muss. Die Arbeiten für das Mischen und evtl. Neuaufnahmen einzelner Spuren werden aber noch andauern. Deswegen denke ich nicht, dass ich vor mitte 2009 Alaska sich selbst überlasse. Außerdem muss das Design noch gemacht werden, etc.
Dezember ist ein komischer Monat. Irgendwie denkt jeder an "... da passiert eh nix mehr." Und ja, irgendwie ist man auch in Vorbereitung für Weihnachten und Silvester. Dennoch läuft es hier im Somersault-Studio weiter auf hochtouren. Auch wenn ich noch einen Ski-Urlaub mit meiner Familie in paar Wochen (ende Dezember) plane, arbeite ich noch fleissig weiter.
Irgendwie hab ich Angst den Traum von Alaska zu beenden. Gleichzeitig freu ich mich sehr darauf, und bin gespannt, wie es sich da draussen in der rauhen Welt so macht.
Gruß,
Jörg.
- Alaska
- Penetration
- When Does It Get Better?
- Northern Lights
- Take This Star
- Superstar
- Awareness
- Friends For Life
- Lonely Isle ...Reprise
Würde ich eine Schallplatte aufnehmen, müsste ich jetzt dann mit dem Songschreiben aufhören - viel mehr würde da nicht draufpassen. Geplant sind jedoch noch das Intro "Lonely Isle", und ein Song namends "Time For A Wonder". Evtl. wird es dann noch einen Song geben, dann muss ich aber einsehen, das irgendwann Schluss sein muss. Die Arbeiten für das Mischen und evtl. Neuaufnahmen einzelner Spuren werden aber noch andauern. Deswegen denke ich nicht, dass ich vor mitte 2009 Alaska sich selbst überlasse. Außerdem muss das Design noch gemacht werden, etc.
Dezember ist ein komischer Monat. Irgendwie denkt jeder an "... da passiert eh nix mehr." Und ja, irgendwie ist man auch in Vorbereitung für Weihnachten und Silvester. Dennoch läuft es hier im Somersault-Studio weiter auf hochtouren. Auch wenn ich noch einen Ski-Urlaub mit meiner Familie in paar Wochen (ende Dezember) plane, arbeite ich noch fleissig weiter.
Irgendwie hab ich Angst den Traum von Alaska zu beenden. Gleichzeitig freu ich mich sehr darauf, und bin gespannt, wie es sich da draussen in der rauhen Welt so macht.
Gruß,
Jörg.
Dienstag, 25. November 2008
Bianca Arnold im Studio
Vielleicht habt ihr den Videoclip auf der Homepage gesehen (unter "Neuigkeiten")?! Auch wenn das "nur" der erste Take zum Song "When Does It Get Better?" war (kurz darauf war die Cam aus), spüre ich dennoch die Gewisse Lockerheit und Freude während den Aufnahmen. Aber lasst mich von Anfang erzählen...
Es ist nicht das erste Mail, das ich mit Bianca (ehemals bei der Band Indigo) gemeinsam im Tonstudio war. Vor vielen Jahren hab ich mitunter als einer der Produzenten für ihre Band gearbeitet, und sie hat, zusammen mit Anne Kobs und Emilio Gonzalez, bei Aufnahmen für mein fast schon Erstlingswerk "Casus" vor dem Mikro gestanden. All das ist sehr lange her.

Es klingelte um halb 10 an meiner Tür. Bianca stand dahinter. Und ich bin ehrlich: ich war etwas nervös und gespannt; gespannt ob die Chemie der alten, vergangenen Tage noch immer funktioniert. Zuerst tranken wir gemeinsam eine Tasse Kaffee; redeten über unser Leben. Und ich denke, auch dadurch war die beidseitige Anspannung etwas gelöster. Dann gingen wir allmählich ins Studio. Und, wie könnte es anders sein, ich hatte technische Probleme. Nie hat mich mein Somersault-Studio im Stich gelassen; heute war wohl ein guter Anfang dafür. Die Verkablung, die Soundtechnik, alles brach zusammen. Also lies ich Bianca erstmal einsingen, und verschwand unter meinem Kabelverwirr, auf der Suche nach dem Problem (das ich bis jetzt nicht gefunden habe, aber irgendwie beheben konnte).
Nach 2 Stunden, nach Vocal-Parts für "When Does It Get Better?", "Take This Star" und "Alaska" war dann Schluss. Irgendwann muss selbst ich in die Main-Arbeit.

Ich wünschte mir, es hätte ewig so weiter gehen können. Wir waren im Fluss, hatten Spass mit den Aufnahmen, und es war für mich einfach mal wieder super, als reiner Produzent zu arbeiten. Da wir bei weitem nicht all meine Vorhaben realisieren konnten, werden wir uns wohl nächste Woche noch einmal treffen. Darauf freue ich mich ganz besonders. Nun ist die anfängliche Anspannung weg. Und ich kann wohl so geniessen, wie ich es heute genossen habe.
Bianca, vielen Dank. Du bist wirklich eine unglaubliche Sängerin, die immer wieder neue Farbtupfer auf mein Geschmirr an Musik sprenkelt. Und das ist mehr als aufregend. Es ist schön mit dir zu arbeiten.
Die Abmischungen folgen in den kommenden Tagen. Und auch darauf bin ich mehr als gespannt.
Es war ein sehr schöner Tag.
Und das lässt mich unglaublich freudig zurück.
Euer Jörg.
Es ist nicht das erste Mail, das ich mit Bianca (ehemals bei der Band Indigo) gemeinsam im Tonstudio war. Vor vielen Jahren hab ich mitunter als einer der Produzenten für ihre Band gearbeitet, und sie hat, zusammen mit Anne Kobs und Emilio Gonzalez, bei Aufnahmen für mein fast schon Erstlingswerk "Casus" vor dem Mikro gestanden. All das ist sehr lange her.

Es klingelte um halb 10 an meiner Tür. Bianca stand dahinter. Und ich bin ehrlich: ich war etwas nervös und gespannt; gespannt ob die Chemie der alten, vergangenen Tage noch immer funktioniert. Zuerst tranken wir gemeinsam eine Tasse Kaffee; redeten über unser Leben. Und ich denke, auch dadurch war die beidseitige Anspannung etwas gelöster. Dann gingen wir allmählich ins Studio. Und, wie könnte es anders sein, ich hatte technische Probleme. Nie hat mich mein Somersault-Studio im Stich gelassen; heute war wohl ein guter Anfang dafür. Die Verkablung, die Soundtechnik, alles brach zusammen. Also lies ich Bianca erstmal einsingen, und verschwand unter meinem Kabelverwirr, auf der Suche nach dem Problem (das ich bis jetzt nicht gefunden habe, aber irgendwie beheben konnte).
Nach 2 Stunden, nach Vocal-Parts für "When Does It Get Better?", "Take This Star" und "Alaska" war dann Schluss. Irgendwann muss selbst ich in die Main-Arbeit.

Ich wünschte mir, es hätte ewig so weiter gehen können. Wir waren im Fluss, hatten Spass mit den Aufnahmen, und es war für mich einfach mal wieder super, als reiner Produzent zu arbeiten. Da wir bei weitem nicht all meine Vorhaben realisieren konnten, werden wir uns wohl nächste Woche noch einmal treffen. Darauf freue ich mich ganz besonders. Nun ist die anfängliche Anspannung weg. Und ich kann wohl so geniessen, wie ich es heute genossen habe.
Bianca, vielen Dank. Du bist wirklich eine unglaubliche Sängerin, die immer wieder neue Farbtupfer auf mein Geschmirr an Musik sprenkelt. Und das ist mehr als aufregend. Es ist schön mit dir zu arbeiten.
Die Abmischungen folgen in den kommenden Tagen. Und auch darauf bin ich mehr als gespannt.
Es war ein sehr schöner Tag.
Und das lässt mich unglaublich freudig zurück.
Euer Jörg.
Montag, 24. November 2008
Schnee/Gesang/Termine
An diesem Wochenende war es wieder soweit; der Winter ist da. Viel Schnee, noch mehr Schneeballschlachten mit Töchterchen und Nachbarskinder, und kalte Füsse; so die Zusammenfassung.
Für den Song "Northern Light" habe ich Aufnahmenvon Jule und Gesche bekommen, 2 Sängerinnen aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands. Ob ich diese Takes für den Song jedoch hernehmen kann, da bin ich mir noch nicht so sicher. Die Beiden verdienen aber meinen grössten Respekt! Und egal wie es ausgeht, danke das ihr den Spass mitgemacht habt.
Etwas abgelenkt bin ich. Etwas vertieft in die Vorbereitungen. Morgen kommt Bianca Arnold zu mir ins Studio um ein paar Lines einzusingen. Bianca war ein fester Bestandteil der Girlband "Indigo", und hat mit mir schon damals ab und an zusammengearbeitet. Dies liegt jedoch schon Jahre zurück, und ich bin gespannt, ob die Chemie zwischen uns immer noch so gut funktioniert.
Für den Song "Northern Light" habe ich Aufnahmenvon Jule und Gesche bekommen, 2 Sängerinnen aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands. Ob ich diese Takes für den Song jedoch hernehmen kann, da bin ich mir noch nicht so sicher. Die Beiden verdienen aber meinen grössten Respekt! Und egal wie es ausgeht, danke das ihr den Spass mitgemacht habt.
Etwas abgelenkt bin ich. Etwas vertieft in die Vorbereitungen. Morgen kommt Bianca Arnold zu mir ins Studio um ein paar Lines einzusingen. Bianca war ein fester Bestandteil der Girlband "Indigo", und hat mit mir schon damals ab und an zusammengearbeitet. Dies liegt jedoch schon Jahre zurück, und ich bin gespannt, ob die Chemie zwischen uns immer noch so gut funktioniert.
(Klicke HIER für einen BeispielClip)
In diesem Sinne, drückt mir für morgen die Daumen. Wird sicher angenehm und lustig.
J.
J.
Montag, 17. November 2008
Kurze Pause im kreativen Fluss
Doch, es läuft wieder einiges sehr gut im Studio. Ich hab einen guten Song namends "Northern Lights" geschrieben. Als ich mich ca. 14 Std. damit beschäftigte, kam ich zuerst auf den Gedanken, alles zu löschen. Irgendwie zündete die Idee nicht bei mir, und ich fand das Lied zuerst ziemlich nichtssagend. Bevor ich jedoch alles in den Mülleimer klopfen wollte, nahm ich mir 1 Stunde Auszeit, legte mich in mein Bett, und las in einem Buch. Die Pause hat gewirkt. Nach der Ruhephase kehrte ich zurück ins Studio, hörte mir den Song nochmal an, erkannte die Schwachstellen, und arbeitete einfach weiter.
Und jetzt finde ich das Lied wirklich toll. Sehr akkustisch gehalten, mit treibender Klaviermelodie und grossem Choreinsatz. Geplant sind im übrigen ein paar Gastauftritte bei dem Stück. Mal schauen ob sich das realisieren lässt.
Heute, und die kommenden Tage, werde ich auch zwangspausieren müssen. Ich habe Handwerke im Haus (eigentlich vor dem Haus), die mir ein Carport hinbauen. Da ich somit nicht ungestört arbeiten kann, gehts erst wieder nach den Bauarbeiten weiter.
Auf der Homepage kann man nun ja unter ALASKA einen Promo-Videoclip zu Alaska anschauen. Eigentlich war dieser Clip, der von Bavaria Wood-Films gedreht wurde, ja für den Song "Growler" (aus dem Album "Borderline") gemacht worden. Da auch die Rechte für dieses Lied nicht mehr in meinen Händen liegt, das Bildmaterial jedoch schon, hab ich einfach den Song Alaska drübergelegt. Ich denke, der kurze Film ist sehr künstlerisch, und irgendwie bin ich sehr froh das wir den gedreht haben.
Weiteres Spannendes wird kommen!
Inzwischen habe ich 8 Songs für Alaska. Es geht aufwärts...
Gruß,
Jörg.
Und jetzt finde ich das Lied wirklich toll. Sehr akkustisch gehalten, mit treibender Klaviermelodie und grossem Choreinsatz. Geplant sind im übrigen ein paar Gastauftritte bei dem Stück. Mal schauen ob sich das realisieren lässt.
Heute, und die kommenden Tage, werde ich auch zwangspausieren müssen. Ich habe Handwerke im Haus (eigentlich vor dem Haus), die mir ein Carport hinbauen. Da ich somit nicht ungestört arbeiten kann, gehts erst wieder nach den Bauarbeiten weiter.
Auf der Homepage kann man nun ja unter ALASKA einen Promo-Videoclip zu Alaska anschauen. Eigentlich war dieser Clip, der von Bavaria Wood-Films gedreht wurde, ja für den Song "Growler" (aus dem Album "Borderline") gemacht worden. Da auch die Rechte für dieses Lied nicht mehr in meinen Händen liegt, das Bildmaterial jedoch schon, hab ich einfach den Song Alaska drübergelegt. Ich denke, der kurze Film ist sehr künstlerisch, und irgendwie bin ich sehr froh das wir den gedreht haben.
Weiteres Spannendes wird kommen!
Inzwischen habe ich 8 Songs für Alaska. Es geht aufwärts...
Gruß,
Jörg.
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